|
Hier geben wir einen Überblick zu den verwendeten Rohstoffen:
Roggenstroh: Von einem oder mehreren Landwirten aus Kurzeme (Kurland), bis max. 30km von der Produktion entfernt.
Roggenstroh ist eine der atmungsaktivsten u. spreizfähigsten Strohsorten, die es gibt! Es besitzt bereits eine Feuchtigkeit von 6 - 8 % u. kann wiederum 10 - 12 % Feuchtigkeit aufnehmen u. tagsüber wieder abgeben. Dadurch ist der sehr gute Temperatur- u. Feuchtigkeitsausgleich gewährleistet. Das Stroh, das wir für unsere Strohkernmatratzen verarbeiten, ist ausgesuchtes Stroh für gute Matratzen.
Haferstroh: Von einem Landwirt aus Kurzeme (Kurland), bis max. 50km von der Produktion entfernt.
Haferstroh wird in der Strohmatratze “Tuckum” zur Verstärkung der Isolierfähigkeit eingearbeitet und erhöht zusätzlich die Elastizität sowie die Absobierung von Erdstrahlung. Haferstroh wirkt entzündungshemmend und hilft bei Juckreiz.
Wollfilz: Der dunkle Wollfilz stammt aus Deutschland, die Wolle aus Deutschland und eventuelle Frankreich und wird ohne Kunstfasern, nur mit Wolle verfilzt.
Flachsfilz: Der Flachsfilz und der Leinen dafür, stammt aus Deutschland von Flachshaus und wird ohne Kunstfasern, nur mit Flachsfasern verfilzt. Flachsfilz haben wir besonders für Allergiker mit aufgenommen. Es ist hierdurch eine rein pflanzliche Matratze mit Filz möglich. Flachsfilz kann ähnlich wie Leinen, Feuchtigkeit schnell aufnehmen.
Erst seit 1995 wird die Flachsfaser von Flachshaus verfilzt und zu ökologischen Dämmstoffen verarbeitet.
Leider wird in den baltischen Staaten kein Filz hergestellt oder wir haben noch keinen Hersteller gefunden. OEBIS arbeitet mit den vorgenannten Herstellern in Deutschland schon seit vielen Jahren zusammen.
Leinenstoff: Der Leinenstoff stammt aus Lettland. Der größte der baltischen Staaten ist in Jelgava. Im Raum Bauskas wird viel Flachs angebaut, da dort ein großer Pflanzenöl-Produzent ansässig ist. Die Faser kommt aber auch viel aus Polen.
Leinen ist eine der ältesten Kulturpflanzen, da sich sowohl der Stengel als auch der Samen nutzbringend verwerten lassen.
Leinen kann sehr gut Feuchtigkeit aufnehmen (Leinenkleidung im Sommer), besser wie z.B. Baumwolle und daher gut an das Stroh oder/und den Filz weiter leiten.
Mit Eintritt des Maschinenzeitalters setzte ein stetiger Niedergang der Flachskultur ein. Handarbeit, wie sie gerade der Flachs erfordert, wurde teuer, und durch die rapide Entwicklung der Baumwollindustrie und später auch durch synthetische Fasern wurde Flachs immer weiter zurückgedrängt. Seine Vorzüge gerieten in Vergessenheit, und am Ende war reines Leinen kaum noch irgendwo erhältlich!
Holz & Holzprodukte: Wir beziehnen Holzprodukte von einer Sperrholzfabrik (Kurzemiks Furniers), die etwa 1km von uns produziert oder von Tischlern, die maximal 20km weit entfernt sind. Das Holz stammt in der Regel aus Kurzeme.
|