Auf Aparnieki blüht die Goltrute seit Mitte August in 20 bis 50 Stück "Ruten" per Stauden auf zwei größeren Flächen. Das Gelb der Pflanze leuchtet hellgelb bis dunkelgelb und bringt richtige Farbe ins Vegetrationsende. Sie ist eine alte Färbepflanze. Die Goldrute wird in Lettland sehr beachtet, weil sie am Ende des Sommers wochenlang, das Gelb der Jahreszeit zum leuchten bringt. Zwar verliert die Pflanze nach dem Trocknen diese kräftige Farbe, aber darunter leiden die pflanzlichen Wirkstoffe nicht.
Die Pflanze wird auch heute noch verwendet, allerdings nicht mehr als Heilung förderndes Mittel, sondern als harntreibendes Mittel in Tees, es werden aber auch gute Erfolge bei Gicht, Nierengries und sogar bei Nierensteinen erzielt. Zudem verwendet man die Goldrute für die Frühjahrs- und Herbstkuren. Bei rheumatischen Erkrankungen wirkt sie lindernd, sie erhöht die Harnmenge bei Entzündungen der Blase und der Nieren. Die Stiele der Goldrute sind sehr hart, diese müssen erst gepresst werden, damit sie sich biegen und in eine Matrazen-Element von Wenden wohl fühlen. Es ist vielleicht auch möglich die härte der Ruten zu nutzen und die Pflanzen speziell ein zu bauen.
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